Blog Eintrag #4 – UNGARN

Vorbereitung ist alles! Über den Weg von Deutschland bis Istanbul habe ich mich, ehrlich gesagt, garnicht informiert und nur gedacht: Ist doch Europa, geht schon irgendwie. Und just in dem Moment, als ich die Grenze zu Ungarn überquert habe, frage ich mich, in welcher Währung man eigentlich in Ungarn zahlt. Soweit ich weiß, nicht in Euro. Richtig gewusst, es sind Forint! (306Ft ca. 1€).
Der EuroVelo6 (Donauradweg vom Atlantik bis zum Schwarzen Meer), dem ich nun schon seit einiger Zeit folge, nimmt nun etwas andere Formen an. Teilweise sind es ziemlich miese Feldwege, mal eine Landstraße, mal wieder ein frisch asphaltierter Radweg; mal verliert man ihn aufgrund der schlechten Beschilderung, plötzlich ist man wieder mitten drauf. Doch eins wiederholt sich dauerhaft: es geht immer wieder an Sonnenblumenfeldern vorbei. Also ich mein echt verdammt riesige Sonnenblumenfelder. Jetzt weiß ich auch, wo unser Sonnenblumenöl so herkommt.
Erschöpft angekommen in der Hauptstadt Budapest, hole ich mir in einer Studentenkneipe ein Maß Bier, 650Ft. So langsam nehmen die Preise Formen an, mit denen ich arbeiten kann. Und auch gleich am ersten Abend schießen wir (Couchsurfing-Host Clara, Mitbewohnerin, Freunde und ich) uns erfolgreich die Lichter aus. Budapest halt… Soweit ich weiß, hieß der Club „Instant“, the place to be! An den Tagen danach gönn‘ ich mir noch das übliche Sightseeing-Programm, vollziehe noch einen Standortwechsel, couchsurfe bei Henrique aus Brasilien und mache mich dann mit einer leichten Erkältung, vorbei an Sonnenblumenfeldern, auf den Weg nach Serbien.
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